Montag, 23. Juli 2007

O Frankoforte, ...

...wenn ich Dich seh, fehl'n mir die Worte! Deine Häuser, die wachsen in den Himmel rein, es will mir nicht in den Kopf hinein, wie kann ein Mensch denn nur nicht aus Frankfurt sein! (Rodgau Monotones)

Klar, kurz bevor ich losfliege wollte ich noch einmal meine Heimatstadt besuchen. Und Oma, die Patenmonster und alle anderen natürlich auch.

Es war wie immer wunderschön und Gudrun war nicht nur von der Stadt, sondern auch von den Frankfurter Spezialitäten begeistert, was sie unter anderem durch eine eindrucksvolle Fotostrecke zum Ausdruck brachte (einen Auszug seht Ihr hier).

Montag abend ging es dann an den Flughafen. Zu meiner Überraschung hatte ich keinen großen, sondern einen Riesenbahnhof. Da waren Gudrun, Mutter, Oma, Johannes und Katharina (die Patenmonster), Michael und Jeanette (Monstereltern) und, als Überraschung extra aus Leipzig gekommen, Martin. Auch wenn der Abschied traurig war, hab ich mich gefreut, dass soviele Leute da waren.
Nachdem ich mir fast noch rektale Untersuchung eingehandelt hatte, weil ich mit einer ungefährlichen, aber aus Aluminium bestehenden Kaugummiverpackung durch den Metalldetektor gegangen war, saß ich schließlich im Flugzeug. Erinnert Ihr Euch, dass ich behaupte immer neben dem fetten Kerl im Flieger sitzen zu müssen? Dick war meine Platznachbarin auch... viel störender war aber die Tatsache, dass sie ihre Flugangst ausgerechnet neben mir ausleben musste. "Was ist das für eine Tasche???" - Sie meinte meine ordnungsgemäß unter (!) dem Sitz verstaute Tasche... "Was ist, wenn wir plötzlich raus müssen???" - Dann hätten sie ihre Extrapfunde mehr gestört als meine Tasche..."Oh mein Gott, ich glaub ich muss hyperventilieren" und so weiter. Dank des übermäßigen Konsums ein gewissen Aktionserie weiß ich zwar genau, wie seinen Nebenmann im Flugzeug diskret und schnell zum Schweigen bringt - aber dann hätte ich dem Mann einen Sitz weiter erklären müssen, warum ich seine Ehefrau gerade niedergeschlagen habe.
Also versuchte ich alles an Alkohol abzukriegen, was die Flugbegleiterinnen so verteilten und flog meiner ungewissen Zukunft entgegen...

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